Wärmepumpen Funktionsprinzip
Drei in sich geschlossene Kreisläufe sorgen für den Wärmetausch von Außen nach Innen. Drei Kreisläufe:
- Wärmequelle: Außenluft -> Luft - Wasser - Wärmepumpen, Erdreich -> Sole - Wasser - Wärmepumpen oder Grundwasser -> Wasser - Wasser Wärmepumpen
- Wärmepumpe mit Verdichter und Wärmetauscher (Kältemittel)
- Wärmeverteilung im Haus (Wasser)
Aufgrund der unterschiedlichen Wärmequellen gibt es drei Arten: die Luft - Wasser - Wärmepumpen, die Sole - Wasser - Wärmepumpen und die Wasser - Wasser Wärmepumpe.
Eine Wärmepumpenheizung besteht aus der Wärmequellenanlage, der Wärmepumpe selbst und einem Wärmeverteil- und Speichersystem. In dem geschlossenen Kreislauf der Wärmepumpe übernimmt das Arbeitsmedium Kältemittel die Aufgabe, die Wärme zu übertragen und zu transportieren.
- Der eigentliche Umweltwärmegewinn findet im Verdampfer der Wärmepumpe statt. Hier macht man sich die Eigenschaften des flüssigen Kältemittels zu nutze, dass dieses schon bei Minustemperaturen verdampft und die dabei aufgenommene Energie speichert. (ca. 15°C)
- Das Volumen des gasförmig gewordenen Kältemittels wird vom Verdichter angesaugt und verringert. Hierbei steigt der Druck und somit auch die Temperatur des Kältemittels stark an. (ca. 70°C)
- Das heiße Kältemittel strömt weiter zum Verflüssiger, einem Wärmetauscher in dem die gewonnene Umweltwärme auf das Heizsystem übertragen wird. (ca. 30 °C)
- Das durch Abkühlung und Entspannung wieder flüssig gewordene Kältemittel kann nach Druck- und Temperaturabsenkung durch das Expansionsventil erneut Wärme aus der Umwelt aufnehmen, und der Kreislauf beginnt vom neuen. (ca. -5°C)
Luft/Wasser Wärmepumpen (Wärmequelle Luft)
- Ganzjährig nutzbar von +35 °C bis -25°C
- Immer verfügbar durch Nutzung einer unerschöpflichen Wärmequelle
- Einsetzbar für Heizung, Warmwasser- und Schwimmbadbereitung
Luft/Wasser Wärmepumpen für Außenaufstellung
Luft/Wasser Wärmepumpen für Innenaufstellung
Sole/Wasser Wärmepumpen (Wärmequelle Erdreich)
- Wärmequelle Erdreich
- Geringe oberflächennahe Temperaturschwankungen; Einsatzgrenzen der Wärmepumpe: Soletemperatur -5 °C bis +25 °C
- Einsetzbar für Heizung sowie Warmwasser- und Schwimmbad wasserbereitung
- Konstantes Temperaturniveau der Erdsonde zur passiven und aktiven Kühlung nutzbar
Sole/Wasser Wärmepumpen Erdkollektoren
Wenn Sie genügend Verlegefläche im Garten haben, dann empfehlen sich Erdkollektoren: druckbeständige Rohre, in denen Sole, ein Mix aus Wasser und Frostschutz, zirkuliert. Für die Bemessung der erforderlichen Verlegefl äche gilt folgende Faustformel: Heizleistung der Wärmepumpe (kW) x 40 = Fläche in m2.
Die Verlegetiefe der Rohre liegt (frostgeschützt) bei etwa 1,2 m unterhalb der Erd oberfl äche. Der Verlegeabstand zwischen den einzelnen Rohren beträgt 0,6 m bis 0,8 m.
Sole/Wasser Wärmepumpen Erdsonden
Steht nicht ausreichend Platz zur Verfügung oder soll zusätzlich gekühlt werden, geht man nicht in die Fläche, sondern in die Tiefe – mit Erdsonden. Dabei werden in Erdbohrungen von bis zu 100 m Tiefe druckbeständige Rohre eingebracht, in denen die Sole zirkuliert. Als Faustformel gilt: Heizleistung der Wärmepumpe (kW) x 15 = Sonden länge in Metern.
Wasser/Wasser Wärmepumpen (Wärmequelle Grundwasser)
Die Wasser/Wasser-Wärmepumpen bzw. Wärmetauscher Wasser Wasser sind dank des innovativen Edelstahl-Spiral-Wärmetauschers für nahezu sämtliche Grundwasserqualitäten
geeignet.
- ganzjährige Verfügbarkeit auf einem Temperaturniveau von 7-12 °C
- Umfang der Erschließung: Genehmigungsverfahren, Wasser analyse, zwei Brunnen, Pumpversuch, Brunnenpumpe, Erdarbeiten und Baumaß nahmen
- Einsatz zum Heizen, Warmwasser- und Schwimmbadwasserbereitung in Verbindung mit Sonderzubehör auch zur passiven Kühlung
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